SV 1928 Altensittenbach e.V.

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Remis gegen den Aufsteiger SK Neumarkt

In der dritten Runde der Regionalliga empfing der SV Altensittenbach den SK Neumarkt. Dieser ist letztes Jahr aufgestiegen, sodass die Altensittenbacher aufgrund ihrer Regionalligaerfahrung und höheren Spielstärke favorisiert waren. Jedoch führte ein kurzfristiger Ausfall dazu, dass sie nur zu siebt antreten konnten und nach einer Stunde 0-1 hinten lagen.

Am vierten Brett remisierte Wolfhardt Schraufl im Mittelspiel – eine weise Entscheidung, da sich abzeichnete, dass das schwarze Spiel am Damenflügel bedeutend schneller sein würde als das eigene am Königsflügel. Auch am Spitzenbrett endete die Partie unentschieden. Der Gegner von Christian Endres spielte ein positionelles Bauernopfer und erhielt dafür reichlich Kompensation in Form von Endres‘ unsicherem König und Felderschwächen, was Endres die Lust am Weiterspielen verdarb und weshalb er Remis bot. Die Neumarkter erhöhten auf 1-3, nachdem Robert Bruss, Brett 6, seine Partie überzogen hatte. Er wich einer Zugwiederholung aus, jedoch waren die Figuren des Gegners besser mobilisiert, und der Gegenschlag war entscheidend. Nach der Zeitkontrolle folgten zwei weitere Unentschieden: Die Partie von Günther Auer, Brett 8, verflachte zu einem remislichen Turmendspiel und auch die Partie von Gerd Röder, Brett 6, fand nach turbulentem Verlauf mit Figurenopfern keinen Sieger. Dies erhöhte den Druck auf die beiden verbliebenen Bretter, mussten dort doch Siege eingefahren werden, um zumindest einen Mannschaftspunkt zu sichern. Frank Röder, Brett 3, legte seine Partie kämpferisch an und opferte einen Bauern für Aktivität. Richtig ins Rollen kam seine Initiative aber erst nach einem für ihn günstigen Leichtfigurenabtausch. Anschließend wickelte er in ein gewonnenes Turmendspiel ab und verwertete sicher. Nun musste es ihm Friedrich Hanisch am siebten Brett gleichtun. Und Hanisch war der Aufgabe gewachsen: Im Endspiel mit Turm und Leichtfigur verstärkte er zunächst seine Stellung, bevor er einen Bauern eroberte. Im weiteren Verlauf kam ein weiterer Bauer hinzu. Gleichzeitig unterband er geschickt jegliches Gegenspiel und holte nach fünf Stunden Spielzeit den entscheidenden Punkt zum 4-4 Endstand.

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