Am fünften Spieltag der Regionalliga waren die Schachspieler des SV Altensittenbach bei SC Jäcklechemie zu Gast. SC Jäcklechemie feierte kürzlich sein zehnjähriges Bestehen, während der SV Altensittenbach bald das 100-jährige begeht.
Auch wenn der Altersunterschied der Mannschaften am Brett nicht ganz ausgeprägt war, so ließe sich doch sagen, dass hier die Erfahrung des Alters gegen jugendliche Energie antrat. Dabei erwischten die Altensittenbacher Silberrücken eine gute Tagesform und gewannen mit 5-3.
Der Wettkampf begann mit frühen Weißremisen von Günther Auer, Brett 7, und Christian Endres, Brett 1, kaum dass das Mittelspiel begonnen hatte. Kurz darauf spielte auch Wolfhardt Schraufl am fünften Brett unentschieden. An den anderen Brettern war man zu längeren Partien aufgelegt. Manfred Wallinger, Brett 4, steuerte zielstrebig ein Turmendspiel an und zeigte dort mustergültig, wie man kleine Schwächen in der gegnerischen Stellung ausnutzt. Gerd Röder, Brett 8, hatte im Mittelspiel die aktiveren Figuren und manövrierte geduldig, um den richtigen Moment zum Durchbruch abzuwarten. Eine zu frühe Königsaktivierung seines Gegners war dann der Startschuss für den Angriff, der entscheidend Material eroberte. Am sechsten Brett erkannte Friedrich Hanisch, dass er angesichts des unrochierten Monarchen seines Gegners die Damen am Brett halten musste. Mit Dame und Läufer drang er in die gegnerische Stellung ein und jagte den König erfolgreich. Damit war der Mannschaftkampf mit 4,5-1,5 schon entschieden. Frank Röder, Brett 3, fand sich nach missglückter Eröffnung in einem schwierigen Endspiel wieder, das er nicht halten konnte. Nach der Zeitkontrolle war Tobias Ammon am zweiten Brett angesichts des schon sicheren Mannschaftssieges in einer bequemen Situation: Entweder sein leicht vorteilhaftes Endspiel mit etwas Risiko weiterzuspielen oder durch Dauerschach ein Remis zu erzwingen. Er entschied sich für letzteres und stelle so den 5-3 Endstand her.











