Satzungen & Ordnungen

Verschaffe Dir einen Überblick über den SVA mit Hilfe unserer Satzungen und Ordnungen.

Hier erfährst Du auch welche Mitgliederbeiträge erhoben werden.

Du möchtest Mitglied im SVA werden? Schreibe einfach eine Mail an verwaltung@svaltensittenbach.de.

Alle Satzungen und Ordnungen stehen zum Download zur Verfügung:

        
 Anlage A zur Beitrags- und Gebührenordnung (gültig ab 01.01.2017)
(lt. Abstimmung vom 11.03.2016 bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung)
 
        
        
 Regelung Mitgliedsbeitrag
(Bei Vereinseintritt nach dem 30.06. des jeweils laufenden Jahres ist nur der ½ Mitglieds- und Aktivenbeitrag zu bezahlen).
  
     
 Mitgliedergruppe AltersgruppeMitgliedsbeitrag  
         
 Kinder  bis 14 Jahre40.-
 
          
 Jugendliche 15 bis 17 Jahre45.-   
          
 Erwachsene ab 18 Jahre76.-  
          
 Senioren ab 65 Jahre45.-   
         
 Familien   120.-   
         
         
        
 Regelung Aktivenbeitrag
(neu ab 01.01.2016 lt. Beschluss der Mitgliederversammlung 2014)
 
    
 Mitgliedergruppe AltersgruppeAktivenbeitrag 
       Fußball 
 Jugendliche bis 17 Jahre10.-20.-
 
         
 Erwachsene ab 18 Jahre20.-30.- 
         
 Familien   20.-30.- 
        
 Zusätzliche Sportart oder zusätzliches aktives FamilienmitgliedAlleZusätzlicher hälftiger Aktivenbeitrag 
   
        
        
        
 Kurskarten für Gymnastik
 
    
     Kursgebühren 
 10er Kurskarte
  44.- 
        
       
 Anlage B zur Beitrags- und Gebührenordnung
       
       
 Regelung Tennisabteilungsbeitrag
   
 Mitgliedergruppe AltersgruppeTennisabteilungsbeitrag
       
 Jugendliche bis 17 Jahre40.-
       
 Erwachsene ab 18 Jahre78.-
       
 Familien  130.-
       
       
       
 Regelung einmaliger Aufnahmebeitrag
   
 Mitgliedergruppe AltersgruppeAufnahmebeitrag SVA
       
 Kinder + Jugendliche bis 17 Jahre – ohne –
       
 Erwachsene ab 18 Jahre25.-
       
 Familien   50.-
       
       
       
 Regelung Arbeitsdienstpauschale Tennis
   
 Mitgliedergruppe AltersgruppeArbeitsdienstpauschale
       
 Erwachsene 18 bis 60 Jahre € 25.- oder 10 Stunden
       
 Familien   € 50.- oder 10 Stunden
       
       
       
       
 Regelung Trikotgeld Fußball
   
 Mitgliedergruppe  Trikotgeld Fußball
       
 Junioren  max. € 15,00 p.a.€ 0,50 pro Spiel
       
 Senioren  max. € 30,00 p.a.€ 1,00 pro Spiel
       
 Anlage C zur Beitrags- und Gebührenordnung
 
  Sonstige Gebühren
 Gebührenhöhe
 Verwaltungsgebühr für Rechnung  € 1,50
  
 Mahngebühr € 3,50
  

 

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen “Sportverein 1928 Altensittenbach e. V.”. Nachfolgend SVA genannt. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen. Die Vereinsnummer lautet: VNR 30050
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Hersbruck. Er ist Mitglied des Bayerischen Landessportbundes.

§ 2 Zweck
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und zwar durch die Pflege und Förderung
a) des Amateur- und Breitensports
b) des Gesundheitssports
c) des Familien- und Seniorensports
d) der Senioren- und Jugendarbeit
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
a) Sport- und Spielbetrieb
b) Errichtung, Erwerb, Instandhaltung und Betrieb von Sportanlagen und Vereinsheimen sowie von Sportgeräten
c) Ausbildung und Fortbildung für den Einsatz von qualifizierten Übungs- und Jugendleitern
d) Ausbildung und Fortbildung von Mitarbeitern in der Führung und Verwaltung des Vereins und seiner Organe

(2) Der Verein ist frei von parteipolitischen, weltanschaulichen und konfessionellen Bindungen.

(3) Etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und -in ihrer Eigenschaft als Mitglieder- auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf auch kein Mitglied durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5) Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landes, des Landessportbundes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.

§ 3 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft
Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist, sowie die Erteilung einer Bankeinzugsermächtigung für die Einziehung der Mitgliedsbeiträge vom Konto des Mitglieds. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.

(2) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Legt der Antragsteller gegen die Ablehnung des Antrags in schriftlicher Form Beschwerde ein, entscheidet der Vorstand endgültig.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Rechte der Vereinsmitglieder sind:
a) Wahl-, Stimm- und Antragsrecht in den Mitgliederversammlungen mit Vollendung des 16. Lebensjahres, sofern eine Einwilligung des gesetzlichen Vertreters schriftlich vorliegt;
b) Benutzung der eigenen Sporttrainingsstätten und der dem Verein sonst zur Verfügung stehenden Einrichtungen sowie Teilnahme an allen Vereinsveranstaltungen im Rahmen der jeweils geltenden Regelungen.

(2) Pflichten der Vereinsmitglieder sind:
a) Anerkennung und Erfüllung der Satzung des Vereins sowie seiner Ordnungen und Richtlinien;
b) Erfüllung der gemäß § 9 jeweils festgelegten Zahlungs- und Leistungspflichten als Bringschuld;
c) Haftung gegenüber dem Verein bei Verstößen gegen die Vereinssatzung und die geltenden Ordnungen und Richtlinien.
d) Bei Änderung der Postanschrift oder anderer Kommunikationsdaten ist dies unverzüglich dem Vorstand Verwaltung mitzuteilen.
e) Änderungen in der Mitgliedschaft, die sich auf die Beitragshöhe auswirken, sind unverzüglich dem Vorstand Finanzen mitzuteilen.

(3) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein oder Löschung des Vereins.

(2) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist.

(3) Verletzt ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins, die Satzung oder Beschlüsse der Mitgliederversammlung, kann es durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

§ 8 Mitgliedsbeiträge und -leistungen, Umlagen
(1) Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(2) Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen/Abteilungen unterschiedlich festgesetzt werden, sofern sachliche Gründe hierfür bestehen.

(3) Für einzelne Mitgliedergruppen/Abteilungen sowie für einzelne Sportangebote/Kurse können zusätzliche – laufende oder einmalige – Beiträge erhoben werden, wenn dies dem Vorstand  aufgrund der dem Verein entstehenden Kosten angemessen erscheint. Über zusätzliche Beiträge für einzelne Sportangebote/Kurse entscheidet der Vorstand, über zusätzliche Beiträge für einzelne Mitgliedergruppen/Abteilungen entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes.

(4) Die Mitglieder sind verpflichtet, für den Verein unentgeltliche Dienst – und Arbeitsleistungen von bis zu maximal 10 Arbeitsstunden jährlich zu erbringen. Die Erbringung der Dienst- und Arbeitsleistungen kann durch die Leistung eines Geldbetrages (Abgeltungsbetrag) ersetzt werden. Der Abgeltungsbetrag darf den Jahresbeitrag gemäß Absatz (1) nicht überschreiten. Das Nähere
regelt eine Arbeitseinsatzordnung, über deren Inhalt die Mitgliederversammlung entscheidet. Ehrenmitglieder, Fördernde Mitglieder sowie Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben, sind von der Erbringung von Dienst- und Arbeitsleistungen befreit.

(5) Der Verein ist zur Deckung von Kosten für besondere Vorhaben, die aus den vorhandenen Mitteln des Vereins nicht finanziert werden können, oder zur Abwendung einer Verschuldung des Vereins zur Erhebung einmaliger Umlagen berechtigt. Über die Erhebung und die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Die Umlage darf den Jahresbeitrag nicht überschreiten.

(6) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.

(7) Die Einzelheiten des Beitragswesens werden in einer Gebührenordnung geregelt, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist.

§ 9 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
die Mitgliederversammlung;
der Vorstand;
die Verwaltung;
und weitere organisatorische Einheiten, die nach Maßgabe dieser Satzung oder der Geschäftsordnung zur Wahrnehmung von Vereinsaufgaben gebildet werden.

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Vereinsmitglied mit Vollendung des 16. Lebensjahres eine Stimme, sofern die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters schriftlich vorliegt.

(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Genehmigung des Haushaltsplans für das neue Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes;
b) Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen und -leistungen sowie Umlagen;
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Verwaltung;
d) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern;
f) Bestätigung der in den Abteilungsversammlungen gewählten Abteilungsleiter und Spielleiter.
g) Beschlussfassung über sonstige Angelegenheiten von besonderer Bedeutung auf Antrag des Vorstandes.

(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr vom Vorstand einberufen, in der Regel in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres. Für die Einberufung der Mitgliederversammlung, unter Angabe der Tagesordnung, gilt folgende Regelung:
a) Eine Mitgliederversammlung ist ordnungsgemäß einberufen, wenn im Zeitraum von 14 Tagen vor der Mitgliederversammlung bis zur Mitgliederversammlung in der öffentlich zugänglichen Webseite des Vereins, derzeit www.svaltensittenbach.de, Tag und Uhrzeit der Mitgliederversammlung mit Hinweis auf die Tagesordnung auf der Startseite hervorgehoben veröffentlicht wurde;
b) und wenigstens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung das die Mitgliederversammlung einberufende Vorstandsmitglied allen Vereinsmitgliedern die Tagesordnung und den Ort der Mitgliederversammlung zu kommen hat lassen. Mitglieder, die der Verwaltung eine E-Mail-Adresse angegeben haben, erhalten die Einladung mit Tagesordnung per E-Mail, alle anderen werden per Inserat in der lokalen Presse und/oder per Briefpost informiert. Anträge zur Tagesordnung sind beim Vorstand spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung einzureichen. In der Mitgliederversammlung können Dringlichkeitsanträge mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zugelassen werden. Sie dürfen sich nicht auf Satzungsänderungen beziehen.
(4) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist
– unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder
– beschlussfähig, wenn fristgerecht eingeladen wurde.
(5) Die vom Vorstand festzulegende Tagesordnung muss mindestens enthalten:
a) Genehmigung der Niederschrift über die letzte Mitgliederversammlung;
b) Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr;
c) Bericht des Finanzvorstandes
d) Entlastung des Finanzvorstandes auf Antrag der Revisoren;
e) Entlastung des Vorstands und der Verwaltung durch die Mitglieder;
f) Feststellung des Haushaltsplanes;
g) Wahlen;
h) Beschlussfassung über Anträge.

(6) Bei Abstimmung über Anträge und Wahlen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden wahl- und stimmberechtigen Mitglieder. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Im Falle der Stimmengleichheit findet eine geheime Abstimmung statt. Sind auch hiernach die Stimmen gleich, gilt der Antrag als abgelehnt; bei Wahlen entscheidet das Los. Dem Antrag von mindestens einem Drittel der anwesenden Mitglieder auf eine geheime Wahl ist stattzugeben.

(7) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Das Verfahren entspricht dem der ordentlichen Mitgliederversammlung.

(8) Über jede Mitgliederversammlung ist eine vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen.

§ 11 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:

– Vorstand Verwaltung

– Vorstand Finanzen

– Vorstand Fußball

– Vorstand Tennis

– Vorstand Indoor

– Vorstand Marketing

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
Sollte für eine der genannten Vorstandsposten keine Besetzung bei der Wahl gefunden werden, dann fällt dessen Aufgabengebiet automatisch dem Gesamtvorstand zu; ausgenommen von dieser Regelung ist der Fall des vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes.

(3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB bestehend aus Vorstand Verwaltung, Vorstand Finanzen, Vorstand Fußball, Vorstand Tennis, Vorstand Indoor und Vorstand Marketing vertritt den Verein gemeinsam, in einfachen Geschäften der laufenden Verwaltung jeder für sich.

(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheit des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung, Geschäftsordnung oder Finanzordnung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Festlegung der Tagesordnung;
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
c) Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahres berichtes;
d) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern
e) Beschlussfassung über Zusatzbeiträge für einzelne Sportangebote/Kurse.

(5) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorstand Finanzen, bei dessen Verhinderung vom Vorstand Verwaltung, einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von zwei Wochen soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme Vorstand Finanzen, bei dessen Abwesenheit die des Vorstand Verwaltung.

(6) Ein Mitglied des Vorstands kann in Doppelfunktion auch einen zusätzlichen Posten in der Verwaltung übernehmen. Eine Doppelfunktion innerhalb des Vorstands ist ausgeschlossen.

§ 12 Verwaltung
(1) Die Verwaltung besteht aus:
a) dem Vorstand laut § 11
b) und zusätzlich
– den Abteilungsleitern (§14 Abs. 2)
– Schriftführer
– Beauftragter Liegenschaften/Vereinsheim<

(2) Die über den Vorstand hinausgehenden Verwaltungsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

(3) Die Aufgaben der Verwaltung ergeben sich aus der Satzung und aus der Geschäftsordnung, die jedoch nicht Bestandteil dieser Satzung ist.

(4) Die Verwaltungssitzungen werden je nach Bedarf, mindestens jedoch vierteljährlich von einem Vorstandsmitglied einberufen. Eine Verwaltungssitzung muss auch einberufen werden, wenn mindestens drei Verwaltungsmitglieder dies verlangen. Die Verhandlungen der Verwaltung sind geheim. Bricht ein Verwaltungsmitglied das Schweigegebot, so kann derjenige aus der Verwaltung, in schwerwiegenden Fällen aus dem Verein ausgeschlossen werden.

(5) Ein Verwaltungsbeschluss gilt nach Abstimmung bei einfacher Stimmenmehrheit der stimmungsberechtigten anwesenden Verwaltungsmitglieder als angenommen. Bei möglicher Stimmengleichheit entscheidet das Votum des Vorstand Finanzen, in seiner Abwesenheit das Votum des Vorstand Verwaltung.

§ 13 Arbeitgeberfunktion des Vorstands
1) Der Vorstand nach § 26 BGB nimmt die Arbeitgeberfunktion im Verein wahr. Diese Zuständigkeit umfasst auch die Verträge mit Selbstständigen und freiberuflich Tätigen, sowie Dienstleistungs- und Werkverträge. Ebenfalls umfasst sind die Verträge mit ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins.

(2) Auch das Eingehen von Vertragsverhältnissen mit Sportlern und Spielern des Vereins ist Zuständigkeit des Vorstands.

(3) Die Abteilungen des Vereins sind nicht befugt, in Personalangelegenheiten zu entscheiden. Dies gilt insbesondere für Vertragsverhandlungen, Zusagen und Änderungen von bestehenden Vertragsverhältnissen, sowie der Eingehung und Kündigung von Vertragsverhältnissen.

(4) Die Abteilungen haben jedoch ein Vorschlags- und Mitspracherecht und werden bei Personalentscheidungen durch den Vorstand gehört und beteiligt, insbesondere dann, wenn die Belange der Abteilungen berührt sind.

(5) Alle Personalmaßnahmen des Vorstands stehen unter Haushaltsvorbehalt und dürfen nur eingegangen werden, wenn die finanziellen Auswirkungen durch den Haushalt des Vereins getragen werden können.

§ 14 Abteilungen

Für die im Verein ausgeübten Sportarten werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Vorstands Abteilungen gebildet.
Die Abteilungen werden durch den Abteilungsleiter und dessen Stellvertreter geleitet. Soweit vorhanden, leiten die Spielleiter sowie Juniorenleiter in eigener Verantwortung den Spielbetrieb ihrer Sparte.
Jeder Spielführer sowie jeder Spieler haben dem Spielleiter unbedingt Folge zu leisten. Abteilungsleiter, Stellvertreter und Spielleiter werden von der Abteilungsversammlung auf die Dauer von ein oder zwei Jahren gewählt. Diese ist jährlich, spätestens jedoch vor der Mitgliederversammlung abzuhalten. Die gewählten Personen müssen von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Bestätigung durch den Vorstand gem. § 11 vorzunehmen.
Die Abteilungsleiter vertreten die Interessen der einzelnen Abteilung in der Verwaltung und sind zur Berichterstattung verpflichtet.
Abteilungen oder Sparten ohne eigenem Abteilungsleiter werden durch den Vorstand (§ 11) geleitet.
Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag (§ 8) einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Einen solchen Abteilungsbeitrag hat die Abteilungsversammlung zu beschließen. Die Erhebung eines Abteilungsbeitrages bedarf der Genehmigung des Vorstands.
Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden. Alle Abteilungen müssen rechtzeitig einen eigenen Abteilungs-Haushaltsplan erstellen der in den Haushaltsplan des Vereins einfließt. Der Abteilungs-Haushaltsplan muss in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen sein.
Soweit Mehrausgaben die Ausgleichsmöglichkeit innerhalb des Abteilungs-Haushaltsplans übersteigen, bedarf dies der Zustimmung des Vorstands. Nach Genehmigung des Haushaltsplans des Vereins können die Abteilungsleiter eigenverantwortlich über ihre Zuweisung im Innenverhältnis verfügen. Nicht verbrauchte Mittel sind zurückzuübertragen.
Zu den Abteilungsversammlungen ist der Vorstand einzuladen. Ihm ist rechtzeitig eine Tagesordnung mit Beschluss- und/oder Aussprachethemen zuzuleiten.
Über Abteilungssitzungen ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen, das dem Vorstand zeitnah vorzulegen ist.

§ 15 Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt alle zwei Jahre zwei neue Kassenprüfer, die die Buch- und Kassenführung des Vereins rechnerisch prüfen, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfungen berichten und ggf. Entlastung des Vorstandes Finanzen und des Vorstandes beantragen. Das schließt nicht aus, dass sie Bedenken und Anregungen in sachlicher Hinsicht dem Vorstand und der Mitgliederversammlung vortragen. Wiederwahl ist zulässig.

§ 16 Ältestenrat
Der Ältestenrat besteht aus drei Personen und wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Ältestenrat übt im Verein eine ausgleichende Funktion aus und kann nur vom Vorstand zur neutralen Entscheidung anstehender Probleme und Disharmonien einberufen werden. Mitglieder des Ältestenrates dürfen nicht dem Vorstand angehören. Dem Ältestenrat kann durch den Vorstand Aufgaben zugeordnet werden, sofern diese nicht gegen die Satzung oder Geschäftsordnung verstoßen.

§ 17 Ausschüsse
Der Vorstand kann bei Bedarf auch für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden. Die Sitzungen erfolgen nach Bedarf und werden von einem Vorstand bestimmten Ausschussvorsitzenden geleitet.

§ 18 Haftung
Ehrenamtlich Tätige, Organ- oder Amtsträger sowie Mitglieder des Vereins, deren Vergütung die Ehrenamtspauschale entsprechend § 3 Nr. 26a EStG im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern, entsprechend § 31 a und b BGB nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.
Sind Vereinsmitglieder nach Absatz 1 einem anderen zum Ersatz eines Schadens verpflichtet, den sie bei der Wahrnehmung der ihnen übertragenen satzungsgemäßen Vereinsaufgaben verursacht haben, so können sie, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, entsprechend § 31 b, Absatz 2 BGB vom Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen.

§ 19 Datenschutz
(1) Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: Name, Vorname, Geschlecht, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Bankverbindung, Abteilungs- und Sportartenzugehörigkeit. Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.

(2) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

(3) Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs-und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.

(4) Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.

(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

§ 20 Satzungsänderungen
Änderungen der Satzung können von der Mitgliederversammlung nur mit zwei Dritteln der Stimmen der anwesenden wahlberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

§ 21 Sprachregelung
Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktions bezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.

§ 22 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vierzehn Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts Anderes beschließt, ist im Falle der Auflösung der Vorstand (§11) gemeinsam als vertretungsberechtigte Liquidatoren des Vereins bestellt.

(3) Das Vereinsvermögen ist nach Auflösung des Vereins an die Stadt Hersbruck zu übertragen die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
(4) Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
(5) Im Falle einer Fusion oder Verschmelzung mit einem anderen Verein oder mit einem neu gegründeten Verein gelten die vorstehenden Vorschriften entsprechend. Das Vereinsvermögen wird in diesen Fällen dem aufnehmenden Verein übertragen.

§ 23 Inkrafttreten
Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 18.03.2016 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen. Die Änderung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Der SV 1928 Altensittenbach e.V. erlässt ergänzend zu § 10 der Satzung zur Durchführung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung die folgende Geschäftsordnung:

§1 Nichtöffentlichkeit

1.
Die Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich.

2.
Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn die Mitgliederversammlung dies beschließt. Ist die
Öffentlichkeit zugelassen, können Einzelgruppen oder Einzelpersonen nicht ausgeschlossen werden, es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung macht dies erforderlich.

§2 Versammlungsleitung

1.
Die Mitgliederversammlung wird von einem der gleichberechtigten Vorstandsmitglieder (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) eröffnet, geleitet und geschlossen. Der Vorstand bestimmt jeweils vorher intern, welches Vorstandsmitglied diese Funktion wahrnimmt.

2.
Der Versammlungsleiter erteilt und entzieht das Wort. Bei persönlicher Beteiligung einzelner Mitglieder kann er, soweit und so lange dies erforderlich ist, anordnen, dass das jeweilige Mitglied den Sitzungsraum zu verlassen hat. Ihm stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu (z.B. Unterbrechung der Versammlung, Ausschluss einzelner Mitglieder für einen Teil oder die gesamte Dauer der Mitgliederversammlung, Abbruch der Versammlung).

3.
Nach der Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste und die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt.

4.
Sodann können aus der Mitgliederversammlung Anträge zu Ablauf und Verfahren der jeweiligen Versammlung gestellt werden. Anträge zu Ablauf und Verfahren, die sich nur auf einen bestimmten Tagesordnungspunkt beziehen, können auch erst dann gestellt werden, wenn der Tagesordnungspunkt behandelt wird. In jedem Fall entscheidet über Anträge zu Ablauf und Verfahren die Mitgliederversammlung; diese bedürfen keiner vorherigen schriftlichen Einbringung und gelten nicht als Dringlichkeitsanträge.

5.
Die einzelnen Tagesordnungspunkte kommen in der in der Tagesordnung beziehungsweise gemäß Absatz 4 festgelegten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.

§3 Anträge

1.
Anträge zur Tagesordnung im Sinn von § 10 Abs. 3 der Satzung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern eingebracht werden.

2.
Alle Anträge müssen ihren Urheber zweifelsfrei erkennen lassen, schriftlich eingereicht und begründet werden.

3.
Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrags zur Tagesordnung ergeben und diesen ändern, ergänzen oder fortführen, sind zuzulassen; sie gelten nicht als Dringlichkeitsanträge.

4.
Als Dringlichkeitsanträge sind die Anträge zur Tagesordnung zu behandeln, welche die in § 10 Abs. 3 der Satzung vorgesehene Einreichungsfrist von sieben Tagen nicht einhalten; Absatz 3 und § 2 Abs. 4 bleiben unberührt

§4 Abstimmungen

1.
Der jeweilige Gegenstand einer Abstimmung ist vor der Abstimmung deutlich bekanntzugeben; vor Abstimmungen über Anträge muss der Versammlungsleiter den jeweiligen Antrag verlesen.

2.
Abstimmungen erfolgen offen. Der Versammlungsleiter kann, soweit es geboten erscheint, eine geheime Abstimmung anordnen. Eine Abstimmung zu einem Gegenstand muss geheim erfolgen, soweit dies mindestens zehn stimmberechtigte Mitglieder beantragen.

3.
Bei der Feststellung, ob die erforderliche Mehrheit bzw. das erforderliche Quorum erreicht ist, werden neben Stimmenthaltungen (vgl. § 10 Abs. 6 der Satzung) auch ungültige Stimmen nicht mitgezählt.

§5 Wahlen

1.
Über das Wahlverfahren (Akklamation oder geheime Wahl) entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Bestätigungen der Abteilungsleiter sind per Akklamation durchzuführen.

2.
Vor Wahlen ist aus der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss aus mindestens drei Mitgliedern zu bestellen. Der Wahlausschuss bestimmt aus seiner Mitte einen Wahlleiter, der während des Wahlvorgangs die Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat. Der Wahlausschuss hat die Aufgabe, die Wahlen von der Einholung von Wahlvorschlägen bis zur endgültigen Feststellung des Wahlergebnisses gemäß Absatz 4 durchzuführen.

3.
Vor der Wahl sind die Kandidaten zu befragen, ob sie im Fall ihrer Wahl das Amt annehmen. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Wahl eine schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft hervorgeht, die Wahl anzunehmen.

4.
Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuss festzustellen, dem Versammlungsleiter bekanntzugeben und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll schriftlich zu bestätigen.

§6 Niederschrift

Niederschriften gemäß § 10 Abs. 8 der Satzung sind innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung den Mitgliedern des Vorstands und der Verwaltung in Abschrift zuzuleiten.

§7 Inkrafttreten

Diese Geschäftsordnung tritt gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung oder des Mitgliederausschusses zum 11.01.2017 in Kraft.

§1 Grundsätze Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen.
Für den Gesamtverein und für jede Abteilung gilt generell das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes.
Im Rahmen des Solidaritätsprinzips muss der Gesamtverein jeder Abteilung die Aufrechterhaltung des Sportbetriebes ermöglichen.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder hieraus keine Zuwendungen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§2 Haushaltsplan
Für jedes Geschäftsjahr muss vom Vorstand und von den Abteilungen ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Der Haushaltsplan muss sich in seinem Aufbau nach dem Kontenplan des Vereins richten.
Der Haushaltsplanentwurf des Vorstands und die Entwürfe der Abteilungen werden in der Verwaltung beraten. Das Ergebnis der Beratung der Verwaltung wird zur Beschlussfassung dem Vorstand vorgelegt. Der Vorstand legt dieses Ergebnis der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vor.

Die Haushaltsplanentwürfe sind bis zum 15. Oktober für das folgende Jahr bei einem Vorstandsmitglied abzugeben.
Die Beratung über die Entwürfe findet bis zur 3. Novemberwoche statt.
Im Haushaltsplan für den Gesamtverein sind folgende Einnahmen und Ausgaben aufzuführen:

Einnahmen:
1) Mitgliedsbeiträge
2) Spenden
3) Zuschüsse
4) Einnahmen der Vermögensverwaltung
5) Einnahmen des Zweckbetriebs (z. B. sportliche Veranstaltungen)
6) Einnahme wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb (z. B. Verkauf von Speisen und Getränken)
7) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
8) sonstige Einnahmen (z. B. Verkauf von Anlagevermögen)

Ausgaben:
1) Personalkosten
– voll und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
– Übungsleiter-Ausbildung
2) Sachkosten
– Beiträge an die Fachverbände
– Betriebs- und Energiekosten
– Kosten der Geschäftsführung
– Versicherungen und Steuern
– Reisekosten zur Teilnahme an Lehrgängen und Tagungen
– Aufwendungen für Ehrungen
3) Kapitaldienst
– Zinsen und Tilgung
4) Kosten des Zweckbetriebs
5) Kosten geselliger Veranstaltungen
6) Anschaffung von Anlagevermögen
7) Kosten wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe
8) sonstige Kosten
In den Haushaltsplänen der Abteilungen werden folgende Ausgaben aufgeführt:

– Kosten für die Durchführung von Wettkämpfen
– Kosten für die Übungsleitervergütung
– Kosten für die Anschaffung von Sportgeräten
– Kosten für die Anschaffung von Sportkleidung
– Fahrgeldentschädigung
– Spielerspesen
– Werbekosten
– Strafgelder
– Startgebühren und Spieler-Rundengebühren
– Geschenke
– Abteilungsveranstaltungen
– Trainingslager, Ausflüge und ähnliches
– Kosten für die Instandhaltung der Sportstätte

Wenn Abteilungen die ihnen zur Verfügung stehenden Finanzmittel in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überzogen haben, können sie vom Vorstand verpflichtet werden, höhere Abteilungsbeiträge festzusetzen.

§3 Jahresabschluss
Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Gesamtvereins und aller Abteilungen für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss darüber hinaus eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein.
Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß §15 der Vereinssatzung zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, sowohl regelmäßig als auch unangemeldet Prüfungen durchzuführen.
Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung.
Der Jahresabschluss wird, soweit fertiggestellt, der Mitgliederversammlung zur Einsicht vorgelegt.

§4 Verwaltung der Finanzmittel
Alle Finanzgeschäfte werden über die Vereinshauptkasse abgewickelt.
Der Vorstand Finanzen verwaltet die Vereinshauptkasse.
Alle Einnahmen und Ausgaben der Abteilungen werden abteilungsweise verbucht.
Zahlungen werden vom Vorstand Finanzen oder dessen Handlungsgehilfen nur geleistet, wenn sie nach § 6 dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind, und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.
Die Abteilung Tennis verwaltet Ihre Finanzgeschäfte eigenverantwortlich und mit eigenem Bankkonto.
Der Vorstand Finanzen und die Abteilungsleiter sind für die Einhaltung des Haushaltsplanes in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Die Abteilungsleiter erhalten zur Haushaltsüberwachung auf Wunsch Einblick in den Kontostand ihrer Abteilung.
Sonderkonten bzw. Sonderkassen können vom Vorstand auf Antrag, in Ausnahmefällen und zeitlich befristet, genehmigt werden (z. B. bei Großveranstaltungen, die nicht vom Gesamtverein ausgerichtet werden). Die Abrechnung der Einnahmen und Ausgaben ist mit dem Vorstand Finanzen vorzunehmen. Die Auflösung der Sonderkonten muss in diesen Fällen spätestens zwei Monate nach Beendigung der Veranstaltung erfolgen.

§ 5 Erhebung und Verwendung der Finanzmittel
Alle Mitgliedsbeiträge werden vom Gesamtverein erhoben und verbucht.
Abteilungsbeiträge werden über die Vereinshauptkasse verbucht. Ausgenommen hiervon ist die Abteilung Tennis mit eigenem Abteilungskonto.
Überschüsse aus Veranstaltungen werden über die Vereinshauptkasse verbucht. Sie stehen jedoch der betreffenden Abteilung zur Verfügung. Leistungen des Hauptvereins oder anderer Abteilungen werden nach vorheriger Vereinbarung verrechnet.
Die Abteilungen sind nicht berechtigt, selbständig Werbeverträge abzuschließen. Werbeeinnahmen werden den Abteilungen zugewiesen.
Trikot-Werbung muss aus steuerlichen Gründen direkt über die Vereinshauptkasse abgewickelt werden.
Die Finanzmittel sind entsprechend §2 dieser Finanzordnung zu verwenden.

§6 Zahlungsverkehr
Der gesamte Zahlungsverkehr wird über die Vereinshauptkasse und vorwiegend bargeldlos abgewickelt.
Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Umsatzsteuer und den Verwendungszweck enthalten.
Bei Gesamtabrechnungen muss auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege vermerkt werden.
Vor der Anweisung eines Rechnungsbetrages durch den Vorstand Finanzen oder dessen Handlungssgehilfen muss der Abteilungsleiter die sachliche Berechtigung der Ausgaben durch seine Unterschrift bestätigen.
Die bestätigten Rechnungen sind dem Vorstand Finanzen, unter Beachtung von Skonto- Fristen rechtzeitig zur Begleichung einzureichen.
Wegen des Jahresabschlusses sind Barauslagen zum 30.12. des auslaufenden Jahres beim Vorstand Finanzen abzurechnen.
Zur Vorbereitung von Veranstaltungen ist es dem Vorstand Finanzen gestattet, Vorschüsse in Höhe des zu erwartenden Bedarfs zu gewähren. Diese Vorschüsse sind spätestens 2 Monate nach Beendigung der Veranstaltung abzurechnen.

§7 Eingehen von Verbindlichkeiten
Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im Einzelfall vorbehalten:
– den einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern bis zu einer Summe von € 2.500,-
– dem Gesamtvorstand bis zu einem Betrag von € 5.000,-
– der Kassierer ist berechtigt, Verbindlichkeiten für den Büro- und Verwaltungsbedarf einzugehen
– der Verwaltung bis zu einem Betrag von € 7.500,-, bei Gefahr im Verzug auch darüber hinaus
– der Mitgliederversammlung bei einem Betrag von mehr als € 7.500,-

Abteilungsleiter dürfen ohne Zustimmung des Vorstands keine Rechtsgeschäfte eingehen, die den Verein verpflichten.
Es ist unzulässig, einen einheitlichen wirtschaftlichen Vorgang zu teilen, um dadurch die Zuständigkeit für die Genehmigung der Ausgabe zu begründen, hiervon ausgenommen sind Pachtverträge.

§8 Spenden
Der Verein ist berechtigt, steuerbegünstigte Spendenbescheinigungen auszustellen.
Spenden, für die eine solche Spendenbescheinigung erwünscht wird, müssen mit der Angabe der Zweckbestimmung dem Verein überwiesen werden.
Spenden kommen dem Gesamtverein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einer bestimmten Abteilung zugewiesen werden.

§9 Inventar
Zur Erfassung des Inventars ist vom Vorstand ein Inventar-Verzeichnis anzulegen.
Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.
Die Inventar-Liste muss enthalten:
– Anschaffungsdatum
– Bezeichnung des Gegenstandes
– Anschaffungs- und Zeitwert
– beschaffende Abteilung
– Aufbewahrungsort

Gegenstände, die ausgesondert werden, sind mit einer kurzen Begründung anzuzeigen.

Zum Haushaltsplanentwurf ist von der Vorstandschaft und den Abteilungen eine Inventurliste vorzulegen.
Sämtliche in den Abteilungen vorhandenen Werte (Barvermögen, Inventar, Sportgeräte usw.) sind alleiniges Vermögen des Vereins. Dabei ist es gleichgültig, ob sie erworben wurden oder durch Schenkung zufielen.
Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Der Erlös muss der Vereinshauptkasse zugeführt werden.
Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg vorzulegen.

§10 Zuschüsse
Öffentliche Zuschüsse fließen nicht automatisch an die Abteilungen weiter.
Nicht zweckgebundene Zuschüsse werden im Rahmen der Haushaltsplanberatung verteilt.
Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden.

§12 Inkrafttreten
1. Diese Finanzordnung trat mit ihrer Verabschiedung durch den Mitgliederauschuss am
17.06.2016 in Kraft. Dadurch werden die entsprechenden Passagen in bestehenden Finanz- oder Geschäftsordnungen ersetzt

Präampel
Grundlage für die Regelungen in dieser Beitrags- und Gebührenordnung (nachfolgend Beitragsordnung genannt) ist der § 8 der Satzung.
Wesentliche Grundlage für die finanzielle Ausstattung des Vereins ist das Beitragsaufkommen der Mitglieder.
Der Verein ist daher darauf angewiesen, dass alle Mitglieder ihre Beitragspflichten, die in der Satzung und in dieser Beitragsordnung geregelt sind, in vollem Umfang und pünktlich erfüllen. Nur so kann der Verein seine Aufgaben erfüllen und seine Leistungen gegenüber seinen Mitgliedern erbringen.
Der Mitgliederausschuss hat daher die nachfolgende Beitragsordnung beschlossen.

§ 1 Persönliche und zeitliche Geltung
1.
Die Beitragsordnung ist gültig für alle Mitglieder des Sportverein 1928 Altensittenbach e. V.

2.
Mitglieder, die nach diesem Zeitpunkt dem Verein beitreten, erhalten diese Beitragsordnung als Bestandteil der Beitrittserklärung ausgehändigt, und sie ist damit auch für diese verbindlich.

3.
Diese Beitragsordnung wird ungültig, wenn sie durch eine neue Beitragsordnung ersetzt wird.

§ 2 Arten der Beiträge
1.
Es werden Mitgliedsbeiträge und Aktivenbeiträge erhoben. Der Mitgliedsbeitrag ist von jedem Vereinsmitglied zu bezahlen. Der Aktivenbeitrag wird nur von Mitgliedern erhoben, die aktiv eine
Sportart im Verein ausüben.

2.
Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, einen zusätzlichen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die Höhe der jeweiligen Abteilungsbeiträge ergibt sich aus Anlage B zu dieser Beitragsordnung.
Durch die Zahlung des Tennisabteilungsbeitrags ist der zu zahlende Aktivenbeitrag des aktiven Mitglieds der Tennisabteilung bereits abgegolten, da der Aktivenbeitrag im Abteilungsbeitrag der Tennisabteilung beinhaltet ist.

3.
Jede Abteilung kann mit Zustimmung der Vorstandschaft die Erhebung einer Aufnahmegebühr beschließen. Die Höhe der Aufnahmegebühr ergibt sich aus Anlage B zu dieser Beitragsordnung.

4.
Jede Abteilung kann die Erhebung einer Arbeitsdienstpauschale von aktiven Mitgliedern beschließen. Diese Arbeitsdienstpauschale kann wahlweise als Arbeitsdienst oder als Geldleistung von den aktiven Mitgliedern der Abteilung erbracht werden. Die Regelung zur Arbeitsdienstpauschale ergibt sich aus Anlage B zu dieser Beitragsordnung.

5.
Sofern der Verein die Trikotwäsche übernimmt, kann die Verwaltung die Erhebung eines Trikotgeldes beschließen. Das Trikotgeld wird für jeden Spieler pro durchgeführten Spieleinsatz erhoben. Das Trikotgeld für Seniorenspieler ist begrenzt auf maximal 30,00 € pro Kalenderjahr. Das Trikotgeld für Juniorenspieler ist begrenzt auf maximal 15,00 € pro Kalenderjahr. Die Höhe des jeweiligen Trikot-geldes ergibt sich aus Anlage B zu dieser Beitragsordnung.

6.
Für Teilnehmer an Kursen des Vereins gelten gesonderte Gebühren. Die Höhe der Gebühren ergibt sich aus Anlage A zu dieser Beitragsordnung.

§ 3 Höhe des Mitglieds-, Aktiven- bzw. Abteilungsbeitrags
1.
Grundlage für die Regelungen in dieser Beitragsordnung ist der § 8 der Satzung. Die jeweilige Beitragshöhe gilt solange, bis die Mitgliederversammlung eine Änderung beschließt.

2.
Bei einem Vereinseintritt nach dem 30.06. des jeweils laufenden Jahres ist nur der halbe Mitglieds- und Aktivenbeitrag zu bezahlen. Bei einem Vereinseintritt bis zum 30.06. fällt stets der volle Beitrag unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft an.

3.
Wird die Mitgliedschaft durch Ausschluss oder Tod beendet, besteht die Beitragspflicht weiter bis zum 31.12. des jeweiligen Jahres. Der Austritt aus dem Verein – und damit die Beendigung der Beitragspflicht – ist nur bis zum Schluss des Geschäftsjahrs möglich und muss dem Vorstand drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahrs schriftlich erklärt werden. Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, endet die Mitgliedschaft erst mit Ablauf des darauffolgenden Geschäftsjahrs. Eine anteilige Rückerstattung von Beiträgen bei Beendigung der Mitgliedschaft während des laufenden Jahres findet nicht statt.

4.
Die Regelungen zur Einteilung der Mitglieder in Altersgruppen für die Erhebung des Mitglieds- und Aktivenbeitrags gelten wie folgt:

– Als Kind gilt, wer am 1. Januar eines Jahres das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
– Als Jugendlicher gilt, wer am 1. Januar eines Jahres das 15. Lebensjahr vollendet hat.
– Als Erwachsener gilt, wer am 1. Januar eines Jahres das 18. Lebensjahr vollendet hat.
– Als Senior gilt, wer am 1. Januar eines Jahres das 65. Lebensjahr vollendet hat.

Diese Regelung gilt für Abteilungsbeiträge entsprechend.

5.
Die Höhe der Mitglieds- und Aktivenbeiträge richtet sich nach Art der Mitgliedschaft und der jeweiligen Leistungsfähigkeit einzelner Mitgliedergruppen. Des Weiteren ist für die Beitragshöhe der am Fälligkeitstag bestehende Mitgliederstatus maßgebend. Soweit dem Verein kein entsprechender
Nachweis eingereicht wird, der einen geringeren Beitrag rechtfertigt, ist der für die Mitglieder vom Verein festgesetzte Beitrag zu entrichten. Die Höhe der einzelnen Beiträge ergibt sich aus Anlage A zu dieser Beitragsordnung.

6.
Übt ein Mitglied mehrere Sportarten im Verein gleichzeitig aus, so ist für die erste ausgeübte Sportart bzw. für deren Abteilung der volle Aktivenbeitrag bzw. Abteilungsbeitrag zu zahlen. Für die zweite ausgeübte Sportart ist zusätzlich der hälftige Aktivenbeitrag bzw. Abteilungsbeitrag zu zahlen, sofern es sich nicht um die gleiche Abteilung handelt. Tennis gilt bei der Erhebung des Aktiven- bzw. Abteilungsbeitrags immer als erste Sportart. Im Übrigen ist erste Sportart diejenige, für die der höchste Aktivenbeitrag gilt, zweite Sportart ist diejenige, für die der zweithöchste Aktivenbeitrag gilt. Für die dritte und weitere ausgeübte Sportarten wird kein zusätzlicher Aktiven bzw. Abteilungsbeitrag erhoben.

7.
In sozialen Härtefällen kann ein Antrag auf Änderung der Zahlungsmodalitäten des Mitgliedsbeitrags gestellt werden. Ein Antrag über Veränderung der Beitragshöhe ist ausgeschlossen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen und Prüfung der vorgelegten Nachweise.

§ 4 Familienbeitragspflicht
1.
Eine Familie im Sinn von Absatz 2 kann einen einheitlichen Familienbeitrag wählen. Der Familienbeitrag deckt den Mitglieds-, den Aktiven- und einen eventuellen Abteilungsbeitrag ab. In ihm sind alle Mitglieder einer Familie, die Vereinsmitglied sind, enthalten.

2.
Familien im Sinn der Familienbeitragspflicht sind:
a) Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften,
b) Eltern bzw. Elternteil mit leiblichem, Adoptiv- oder Pflegekind bzw. -kindern,
c) Kombination von a) und b) (Stiefkinderfamilien).

3.
Für Kinder im Sinn von Absatz 2 gilt die Altersbeschränkung des § 3 Abs. 4 nicht. Als Kinder gelten vielmehr Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sowie Mitglieder, die in Schul-, Hochschul- oder Berufsausbildung stehen und das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Tritt im Lauf eines Geschäftsjahrs ein Tatbestand ein, der die Eigenschaft als Kind entfallen lässt, scheidet die betreffende Person mit Ablauf des Geschäftsjahrs aus der Familie aus und ist im folgenden Geschäftsjahr selbständig beitragspflichtig. Wird im Lauf eines Geschäftsjahrs eine in Absatz 3 genannte Ausbildung aufgenommen und bewirkt dies die Einbeziehung in die Familie, gilt die betreffende Person erst ab dem folgenden Geschäftsjahr zur Familie gehörig.

§ 5 Höhe der Familienbeitragspflicht
1.
§ 3 Abs. 1 gilt für den Familienbeitrag entsprechend. Die Höhe ergibt sich aus Anlage A zu dieser Beitragsordnung.

2.
Der Mitgliedsbeitrag wird einheitlich ohne Differenzierung nach der Größe der Familie erhoben.

3.
Der Aktivenbeitrag für eine Familie setzt sich zusammen aus einem vollen Aktivenbeitrag sowie einem hälftigen Aktivenbeitrag für jedes weitere Familienmitglied.

4.
Der Aktivenbeitrag wird gemäß den Regelungen für die erste Sportart die das jeweilige Familienmitglied betreibt, bemessen. Der volle Aktivenbeitrag innerhalb des Familienbeitrags errechnet sich aus dem höchsten Aktivenbeitrag innerhalb der Familie; die halbierten Aktivenbeiträge nehmen die übrigen Familienmitglieder in Anspruch.

5.
Für eine zweite Sportart fällt bei jedem Familienmitglied der halbe Aktivenbeitrag an, der für die jeweilige zweite Sportart gilt; § 3 Abs. 6 Satz 5 gilt entsprechend. Hinsichtlich der Reihenfolge der Sportarten gilt § 3 Abs. 6 Satz 3 und 4 entsprechend.

6.
Für die Erhebung eines Abteilungsbeitrags als Familienbeitrag finden Absätze 3 bis 5 entsprechende Anwendung (Berechnung wie Aktivenbeitrag). Des Weiteren gilt § 2 Abs. 2 Satz 2 (Abgeltung des Aktivenbeitrags durch den Abteilungsbeitrag) entsprechend. Der Tennisabteilungsbeitrag ist gemäß Anlage B zu dieser Beitragsordnung gedeckelt.

§ 6 Fälligkeit, Verfahren
1.
Mitglieds-, Aktiven- und Abteilungsbeiträge sind als Jahresbeiträge pro Kalenderjahr zum 01.01. fällig.

2.
Um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, werden die Beiträge grundsätzlich per SEPA Lastschrift erhoben. Das SEPA-Mandat kann vom Mitglied jederzeit widerrufen werden. Es gelten die banküblichen Verfahrensregeln.

3.
Bevorzugt ein Mitglied die Überweisung, hat es die Beiträge unaufgefordert und fristgerecht auf das Beitragskonto des Vereins zu zahlen.

4.
Die Mitglieder sind verpflichtet, Anschriften- und Kontoänderungen umgehend schriftlich dem Verein mitzuteilen. Werden die Änderungen nicht mitgeteilt, können dem Verein daraus keine Nachteile entstehen.

5.
Wird das Zahlungsziel des Vereinsbeitrags (der 31. Januar jeden Jahres) vom Mitglied nicht eingehalten, wird am 1. März eine Rechnung erstellt und versandt. Für jede Rechnung wird eine Verwaltungsgebühr berechnet. Die Höhe der Verwaltungsgebühr ergibt sich aus Anlage C zu dieser Beitragsordnung.

6.
Bei Überschreitung des Zahlungsziels wird eine Mahngebühr erhoben. Die Höhe der Mahngebühr ergibt sich aus Anlage C zu dieser Beitragsordnung.